1. Digitalfrühschoppen | 28.6.2019

Smart City & Digital Signage

Quintessenz: Amberg ist bereits innovativer als viele denken. Eine digitale Übersichtsseite und weitere Werbemaßnahmen sollten die bestehenden Smart City Initiativen stärker kommunizieren. Projekte wie erste Initiativen im Bereich Digital Signage sollten getestet und fortlaufend optimiert werden, statt sie breits im Vorfeld detailiert zu planen.

Einführung

Verena Fitzgerald (Wirtschaftsförderung Amberg) und Thomas Retzer (Volksbank-Raiffeisenbank Amberg) begrüßten eine bunt gemischte Teilnehmerrunde aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Wirtschaft und der Presse. Sie erklärten, dass die digitale Transformation einen wichtigen Standortfaktor für Amberg darstellt und bereichsübergreifend gefördert werden sollte. Hierbei dient das neue Business Breakfast der bayerischen Art zur Inspiration, zum Informationsaustausch und zur gemeinsamen Ideengenerierung.

Diskussionsrunde Smart City

In der ersten Diskussionsrunde stellte Verena Fitzgerald das Konzept einer Smart City vor. Diese nutzt neue Technologien, um eine Stadt ökonomischer, ökologischer und sozialer zu gestalten. Eine Smart City umfasst dabei verschiedenste Themenbereiche.

  • Smart Governance (Vernetzung von Verwaltung und Bürgern)
  • Smart Living (Steigerung der Lebensqualität im Alltag der Bürger)
  • Smart Mobility (Steuerung der Verkehrsauslastung, alternative Verkehrsmittel)
  • Smart Environment (Optimierte Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch)
  • Smart Business (Förderung der Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit)

Etwa zwei Drittel der deutschen Städte arbeiten derzeit an diesen Themen, wobei die Großstädte Hamburg, Köln und München zwar als deutsche Vorreiter gelten, aber international nur im Mittelfeld liegen. Und wie smart ist Amberg? Der Stammtisch nahm an, dass bisher nur wenige Maßnahmen im Bereich Digitalisierung umgesetzt wurden. Eine kurze Diskussionsrunde machte allerdings schnell deutlich, dass in Amberg bereits dutzende innovative Projekte umgesetzt wurden, die wenigsten allerdings in der Öffentlichkeit bekannt sind. Die Anwesenden einigten sich einstimmig auf die Erstellung einer neuen Webseite mit allen innovativen Projekten der Stadt. Diese Übersicht legt einen wichtigen Grundstein auf dem Weg zur Smart City.

Diskussionsrunde Digital Signage

Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück berichtete Thomas Retzer von den ersten Praxiserfahrungen der VR-Bank im Bereich Digital Signage. Digitale Werbeflächen ziehen durch ihre bewegten Elemente und ihre Beleuchtung in der Regel mehr Aufmerksamkeit auf sich als übliche Plakatwerbung. Die VR-Bank sieht vor allem im Wartebereich ihrer Filialen großes Potenzial für solche Technologien und war bereits mit verschiedenen Anbietern im Gespräch. Für einen schnellen und kostengünstigen Einstieg empfahl Thomas Retzer die Bespielung handelsüblicher Flatscreens durch einen USB-Stick. Vertreter des Verlagshauses „Der Neue Tag“ merkten an, dass eine ausgewogene Mischung aus werblichen, informativen und unterhaltsamen Inhalten mehr Interesse beim Betrachter erziele und besonders Informationen mit lokalem Bezug einfließen sollten. Verena Fitzgerald berichtete abschließend, dass auch die Stadt Amberg bald Digital Signage-Screens im öffentlichen Raum testen möchte, um lokale Events, Tipps und Infos ins Stadtleben einzubinden

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